1825.2 Galehead Hut

Heute stand mit der Franconia Ridge ein erstes Highlight auf dem Plan. Leider war bereits der Weg hoch zur Ridge bewölkt.

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Auf 4291 Fuß war vom schönen Ausblick leider gar nichts zu sehen. Nur dieser schöne Mann. War nur Spaß.

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Schade komplett alles im Nebel auf der Ridge. Von Mountain Lincoln und Mountain Lafayette haben wir absolut nichts mitbekommen. War sogar schwer die einzelnen Gipfel im ständigen auf und ab voneinander zu unterscheiden.

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Der Abstieg war dann sau rutschig und windig und dazu noch ordentlich kalt. Mehrfach hätte es mich fast auf den Hosenboden gesetzt. Wir scherzen ja immer dass meine Schuhe von Keen eine Antihaftbeschichtung aus Teflon haben. Wenn Keen mal Pfannen herstellt kann man bedenkenlos zugreifen. 

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Weiter ging der Abstieg bis Garfield Pond.

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Einen kleinen Blick auf den See konnte man durch die Bäume erhaschen.

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Zum Garfield Mountain ging es wieder ordentlich steil hoch.

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Dort hat es auch kurz aufgerissen. Es wird doch etwa nicht besser werden.

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Weit gefehlt im Abstieg kurz vor dem Shelter hat es angefangen zu regnen.

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Scheiße schnell zum Shelter. Da es mit Regen ordentlich kalt wurde haben wir erst mal eine Kaffeepause eingelegt und auf besseres Wetter gewartet. Zwischendurch hat sogar ein bisschen gehagelt. Wer jetzt draußen war hatte sicher seinen Spaß.

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Nach dem der Regen aufgehört hatte ging es wieder den Berg runter. Richtig steil in einem kleinen Bach. Wurscht war ja eh alles nass.

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Bloß nicht ausrutschen sonst gibt es eine kostenlose Rutschpartie.

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Nach dem Abstieg konnte man einen kurzen Blick hoch zur Hut erhaschen,  auf dem unteren Sattel der von rechts kommt.

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Der Aufstieg zur Hut mal wieder im Regen. Wir waren aber sowieso schon nass vom Wasser was von den Bäumen tropfte.

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Als wir an der Hut ankamen war es kurz vor 4. Eigentlich wollten wir heute 7 Meilen mehr schaffen. Das war mit dem Wetter und der späten Tageszeit unmöglich. Dazu war der nächste Anstieg einer der steilsten in den Whites. Kein Vergnügen bei Regen. Sau kalt war uns dazu auch noch. Was tun? Wir könnten in der Hütte nach Work for Stay fragen. Und tatsächlich wir haben es bekommen. D.h. wir mussten den Abwasch machen, dafür bekamen wir vom Abendessen was übrig geblieben ist und durften im Speisesaal übernachten. Trocken und warm wir waren überglücklich. Wenn man auf der Bedürfnispyramide ganz unten angekommen ist freut man sich über jede Kleinigkeit. Probierts mal selber aus. Kann ich nur empfehlen mal auf den ganzen Schnickschnack zu verzichten.

Am Abend hat es tatsächlich noch ein bisschen aufgerissen.

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Von dieser netten Frau haben wir sogar noch Whisky bekommen. Auf den Hütten gibt es nämlich keinen Alkohol zu kaufen. Unmöglich Vorstellung für einen Deutschen.

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Endlich konnte man die Berge mal sehen.

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Eine Stunde später wieder Waschküchenwetter.

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Den Rest vom Abend haben wir mit den zahlenden Gästen in der Hütte verbracht. Die Dame mit dem Whisky wollte noch wissen wie man am besten Trail Magic macht. Da waren wir natürlich die Experten. Irgendwann hieß es dann in 5 Minuten ist Licht aus. Also schnell die Bänke zur Seite gerückt und auf dem Boden das Nachtlager aufgeschlagen. Gute Nacht.

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